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Leistungsschwäche von Mitarbeitern ist der Hauptgrund für den Misserfolg von Unternehmen - Gewinnsteigerung durch bessere Auswahlverfahren
Frankfurt, 08.08.2005 - Die Mitarbeiter mit den richtigen Stärken an den richtigen Stellen sind für den Gewinn eines Unternehmens entscheidend. Eine langfristige Studie* zeigt, dass leistungsschwache Mitarbeiter in Positionen die Qualifikationen erfordern, 32 Prozent weniger als durchschnittliche Mitarbeiter und 64 Prozent weniger als leistungsstarke Mitarbeiter leisten. Nach Schmidt /Hunter spielen bei der jeweiligen Leistung die kognitiven Fähigkeiten eine größere Rolle als allgemein angenommen. Doch das konventionelle Einstellungsverfahren ist nicht in der Lage, die tatsächliche Leistungsstärke eines zukünftigen Mitarbeiters zu messen. Der Standardauswahlprozess in Deutschland (92, 2 Prozent) folgt einem einfachen Muster: Grundlage des Interviews sind Lebenslauf und Zeugnisse. Meist muss der Bewerber über seine bisherigen Berufserfahrungen berichten, die punktuell hinterfragt werden. Die Erscheinung wird begutachtet sowie Einstellung und sonstige Fähigkeiten abgefragt. Jeder Kandidat zeigt sich bei einem solchen Gespräch von der besten Seite. Wen er tatsächlich eingestellt hat, erfährt der Arbeitgeber dann in der Probezeit oder - noch schlimmer - erst danach. Bei Interviews liegt die Erfolgsrate bei 14 Prozent, durch Referenzen und Zeugnisse erhöht sie sich auf 26 Prozent. Werden Verfahren verwendet, die auch Verhaltensmerkmale wie Durchsetzungsvermögen, soziale Orientierung und Belastungsfähigkeit messen, liegt sie bei 38 Prozent. Kommt noch die Messung beruflicher Interessen dazu, erreicht man eine Quote von 54 Prozent. Die Krönung ist das Messen der kognitiven Fähigkeiten: Damit liegt man bei einer Erfolgsrate von 66 Prozent. „Jede Neueinstellung von Mitarbeitern birgt deshalb die Möglichkeit, die Leistung eines Unternehmens zu stärken oder zu schwächen", meint Nilgün Aygen, Geschäftsführerin der Profiles GmbH, einem Anbieter von Online-Job-Profiling-Systemen. „Unternehmen könnten ihren Gewinn drastisch erhöhen, wenn sie bei ihrer Mitarbeiterauswahl wissenschaftlichen Erkenntnissen folgen würden." *Schmidt, F.L. & Hunter, J.E. 1998): The validity und utility of selection methods in personnel psychology: Practical and theoretical implications of 85 years of research findings. Psychological Bulletin. Die ausführliche Studie von Schmidt/Hunter kann angefordert werden. Pressekontakt: Herausgeber: |

"Die Besten für den Vertrieb" ist ein praktischer Leitfaden für alle, die bei der Mitarbeiterauswahl im Vertrieb ihre Trefferquote erhöhen wollen.






